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Zauberei?

WebWorks® Publisher Professional 2003 verwendet (endlich) ein ähnliches Verfahren, die Konvertierung von Grafiken zu steuern. Pikanterweise hatte ich meine hier beschriebene Lösung bei Quadralay einmal zur Ernennung zum "WebWorks Wizard" ("WebWorks Zauberer") eingereicht... und nie wieder etwas dazu gehört, nun ja.

Grafik-Konvertierung steuern

Gilt für: WebWorks Publisher 6 WebWorks Publisher 7

WebWorks® Publisher verarbeitet nur Grafiken in verankerten Rahmen. Dabei unterscheidet das Programm zwei Arten von Verankerten Rahmen:

  • Wenn der verankerte Rahmen exakt ein Objekt enthält UND dieses Objekt eine per Referenz importierte Grafik ist UND es sich um eine GIF-, JPG- oder PNG-Datei handelt (bei WinHelp: BMP-, GIF- oder WMF-Datei): Die referenzierte Originaldatei wird in das Output-Bildverzeichnis umkopiert, die genauen Details sind im Building Block BZImageImport festgelegt.
  • In allen anderen Fällen wird der verankerte Rahmen in ein temporäres Dokument kopiert, über den Druckertreiber WebWorks Rasterizer in eine PostScript-Datei gedruckt und dann von dem in WebWorks® Publisher integrierten PostScript-Clone GhostScript in das gewählte Zielformat konvertiert. Automatisch wird hier der alphabetisch erste Graphic Style verwendet, dessen Attribut »Import by reference« nicht aktiviert ist, das ist GIF (oder bei Winhelp: BMP), die genauen Details sind im Building Block BZImageGenerate oder im Graphic Style selbst festgelegt.

Wo liegt das Problem? Bei der Konvertierung der verankerten Rahmen können Sie im User Interface von WebWorks® Publisher zwar für jeden Rahmen das gewünschte Zielformat über die Zuordnungstabelle festlegen, die Einstellungen gehen aber bei Änderungen an den Dokumenten möglicherweise wieder verloren und müssen bei einer Neukonvertierung erneut gemacht werden!

Mein Angebot

Ich habe einen Graphic Style erstellt, der es erlaubt, fast alle Parameter der Grafikerstellung vom FrameMaker-Dokument aus zu steuern. Dazu verwende ich einen speziellen Markentyp namens »Rasterizer«.

  • Vorteil: Sie müssen überhaupt keine manuelle Zuordnung der Grafiken mehr vornehmen, Sie können die Konvertierung vollständig von FrameMaker aus steuern. Damit haben Sie auch bei einem Neuaufbau des WWP-Projekts keine wiederholte Arbeit!
  • Nachteil: Im WebWorks® Publisher Projektfenster haben alle Grafiken die gleiche Dateinamenserweiterung, je nachdem welchen Graphic Style Sie in Ihrem Projekt verwenden. Bei allen Grafiken bei denen das Ausgabeformat geändert wurde, wird diese Änderung nicht sichtbar und die Grafiken werden als fehlend angezeigt.

Ob die Vorteile den Nachteil überwiegen, müssen Sie selbst entscheiden!

Weitere Informationen


Sprung zum SeitenanfangSprung zu: Anwendung Beispiel

Ein JPEG-Bild ganz allein

Referenzierte Grafik wird direkt umkopiert

Hier wird direkt das Original-Bild (32114 Bytes) verwendet; eventuelle Skalierungen oder Abdeckungen durch den verankerten Rahmen in FrameMaker werden ignoriert.

Ein JPEG-Bild mit Beschriftungen

Standardkonvertierung nach GIF

Ohne weitere Eingriffe wird das Bild standardmäßig in ein GIF (41803 Bytes) umgewandelt, was zwar scharfen Text aber bei diesem Motiv eine schlechte Bildqualität ergibt.

Die folgenden Änderungen gegenüber der Standardkonvertierung könnten Sie auch mit WebWorks Publisher erreichen. Sie müssten dazu allerdings

  • für jede Variante einen eigenen Graphic Style anlegen,
  • jedes betroffene Bild manuell dem richtigen Graphic Style zuordnen und
  • dies bei jedem Projekt wiederholen.

Das gleiche Bild mit dem Rasterizer-Befehl »JPG Q50«

Konvertierung als JPEG mit Qualität 50

Die Farbwiedergabe wird durch die Verwendung des JPG-Formats verbessert, die niedrige Qualität sorgt allerdings für deutlich sichtbare Artefakte um die Texte und Linien (8562 Bytes).

Das gleiche Bild mit dem Rasterizer-Befehl »JPG Q100«

Konvertierung als JPEG mit Qualität 100

Bei hoher Qualitätseinstellung sind auch die Beschriftungstexte in guter Qualität sichtbar, die Datei ist allerdings auch spürbar größer geworden (47443 Bytes).

Welche Qualitätseinstellung die richtige ist, können Sie durch Änderungen der Rasterizer-Marke im Dokument bestimmen.

Das gleiche Bild mit dem Rasterizer-Befehl »JPG Q100 R128«

Gleiches Bild, allerdings mit höherer Auflösung erzeugt

Die Qualität bleibt gegenüber der vorherigen Fassung identisch, das Bild wird aber etwas größer, da die Auflösung von 96dpi auf 128dpi gesteigert wurde (71062 Bytes).

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So verwenden Sie einen Marker vom Typ »Rasterizer«

Um diesen Markentyp zu verwenden, erstellen Sie in den betroffenen verankerten Rahmen einen neuen Textrahmen (falls noch keiner vorhanden ist) und fügen eine Marke vom Typ »Rasterizer« mit einem oder mehreren der folgenden Schlüsselworte ein (getrennt durch Leerzeichen):

  • Ausgabeformat: BMP, GIF, JPG oder PNG. Das jeweilige Standardformat wird festgelegt im User Macro UMBetterGraphicControlDefaultFormat und muss nicht angegeben werden.
  • Ausgabeauflösung (dpi): Rnnn (alle Ziffern nach einem »R« werden als Auflösungswert interpretiert); Standard: Der Wert in UMBetterGraphicControlDefaultResolution (und der ist standardmäßig 96).
  • JPG-Qualität: Q1...Q100 (alle Ziffern nach einem »Q« werden als Qualitätswert interpretiert); Standard: Der Wert in UMBetterGraphicControlDefaultJPGQuality (und der ist standardmäßig 75).
  • GIF-Optionen: TRANSP und/oder INTERL für transparente oder interlaced GIF-Dateien; Standard: weder transparent noch interlaced.

Achten Sie darauf, dass alle Grafiken mit verändertem Ausgabeformat im WebWorks® Publisher Projektfenster als nicht vorhanden und mit falscher Dateinamenserweiterung angezeigt werden.

Viel Erfolg!

Sprung zum SeitenanfangSprung zu: Anwendung Installation

Sie erhalten:

  • BetterGraphicControl.wdt
  • FrameMaker Beispielbuch (für FrameMaker 6 und FrameMaker 7)
  • WebWorks® Publisher Beispielprojekt

Systemanforderungen

Ich habe die Lösung mit WebWorks® Publisher Professional 6.0.7 und WebWorks® Publisher Professional 7.0.5 getestet.

So importieren Sie die Styles aus BetterGraphicControl.wdt in Ihr Projekt

  1. Öffnen Sie die Datei BetterGraphicControl.wdt mit WebWorks® Publisher. Migrieren Sie das Projekt nicht, wenn WebWorks® Publisher Ihnen dieses anbietet.
  2. Öffnen Sie dann Ihre Projektdatei und wählen Sie Style>Import.
    Einstellungen im Dialog Style Import
  3. Im erscheinenden Fenster aktivieren Sie im Bereich »Items to Import« die Optionen »Styles«, »Markers«, »Graphics« und »User Macros«. Wählen Sie bei der Option »Import From:« die Datei BetterGraphicsXXX.wdt. Wenn Sie bereits existierende Styles überschreiben wollen, aktivieren Sie die Option »Replace items that have the same name«. Klicken Sie OK.

Ihrem Projekt werden dadurch folgende Styles hinzugefügt:

  • Marker Style Rasterizer
  • Graphic Style BetterGraphicControl
  • User Macros UMBetterGraphicControlDefaultFormat, UMBetterGraphicControlDefaultResolution und UMBetterGraphicControlDefaultJPGQuality - in diesen Macros passen Sie die Standardwerte an

Überprüfen Sie, ob die Dateinamenserweiterung des Graphic Style BetterGraphicControl auf "img" gesetzt ist (siehe Abbildung, untere rechte Ecke): Prüfen der Extension in der rechten unteren Ecke

Alle Marker vom Typ »Rasterizer« werden dem gleichnamigen Marker Style, und alle von WebWorks® Publisher zu erstellenden Grafiken werden automatisch dem Style BetterGraphicControl zugeordnet.

So erstellen Sie in Ihren FrameMaker-Dokumenten den neuen Markentyp »Rasterizer«

  1. Öffnen Sie in Adobe FrameMaker ihr Template-Dokument und wählen Sie Special>Marker.
  2. Wählen Sie im Fenster »Marker« aus der Liste »Marker Type« den Eintrag »Edit...«.
  3. Tragen Sie im daraufhin erscheinenden Fenster »Edit Custom Marker Type« den gewünschten Markennamen ein: Rasterizer. Klicken Sie auf Add und Done.
  4. Verwenden Sie die Funktion File>Import>Formats mit der Option »Document Properties«, um diesen Markentyp in alle Dokumente oder Bücher zu importieren, in denen er benötigt wird.

Sie können eine existierende Marke auch über die Zwischenablage in andere Dokumente kopieren und so den Markentyp anlegen.

deen

Quadralay und WebWorks sind Warenzeichen der Quadralay Corporation, Austin, U.S.A.
Adobe und FrameMaker sind Warenzeichen der Adobe Corporation.
http://wwp.cap-studio.de/de/more/grafiken.html
Stand: 20.06.2004 15:47:43
© 2008 Michael Müller-Hillebrand. Alle Rechte vorbehalten.
Erstellt mit SchemaText 3.00 am 11.04.2008 16:02:41
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